Merkmale des Betreuten Wohnens

Unsere Prinzipien


Unsere Immobilien des Betreuten Wohnens entsprechen immer den neuesten Baustandards - angelehnt an aktuelle, wissenschaftliche Erkenntnisse - und orientieren sich an den Wünschen unserer zukünftigen Mieter. So können Sie beim Kauf einer unserer Wohneinheiten des Betreuten Wohnens sicher sein, baulich und technisch immer auf dem neuesten Stand zu sein.

Zusatzleistungen wie Behandlungs- und Grundpflege, hauswirtschaftliche Besorgungen, Begleitung zu Arzt- oder Behördenterminen, Transportdienste, Wäscheservice, etc. können die Bewohner frei wählen. Bei unseren Pflege- und Sozialimmobilien leiten wir als Bauherr die Anfragen zu den genannte Leistungen und Verpflichtungen durch Kooperationsverträge an erfahrene ambulante Dienste in der Region weiter und decken so den Kauf Ihrer betreuten Wohnung zukunftssicher ab.

Unsere eigene Hausverwaltung fungiert als Bindeglied und Ansprechpartner für Mieter und Betreuungsträger.

Staatliche Rahmenbedingungen


Mit der Einführung der Pflegeversicherung am 01.01.1995 als Bestandteil der gesetzlichen Krankenversicherung priorisiert die Bundesregierung den Leitsatz „ambulant vor stationär“. Bis Mitte der neunziger Jahre wurde die stationäre Pflege vom Staat bevorzugt. Gemäß EU-Recht hat jeder Pflegebedürftige nun die freie Wahl der Pflegeversorgungsart, und die Pflegeversicherung hat die Pflicht, ihm Auswahlmöglichkeiten anzubieten. Die Betreiber von stationären und ambulanten Pflegediensteinrichtungen sind Erfüllungsgehilfen der gesetzlichen Pflegeversicherung und somit vertraglich an deren Leistungs- und Finanzvorgaben gebunden.

Die Bevorzugung ambulanter und teilstationärer Pflegeformen wurde besonders mit der Einführung der Pflegestärkungsgesetze 1+2 (PSG 1+2) zum 01.01.2017 deutlich, wodurch sich die Leistung der Angehörigen- /ambulanten Pflege finanziell signifikant verbessert hat.

Anders dagegen im vollstationären Bereich. Seit Einführung des Pflegestärkungsgesetzes 2 ist der Eigenanteil für alle Pflegegrade gleich. Seitdem müssen Leistungsempfänger niedriger Pflegegrade monatlich einen höheren Eigenbeitrag bezahlen und höhere Pflegegrade weniger. Das Ergebnis ist, dass die Inanspruchnahme von niedrigen Pflegegraden aus finanziellen Gründen möglichst weit in die Zukunft geschoben wird.

Dies ist ein weiterer wichtiger Grund für die stetig steigende Kaufnachfrage nach unseren Einheiten des Betreuten Wohnens als Kapitalanlage.

Gesetzliche Grundlagen des Betreuten Wohnens


Als „Betreutes Wohnen“ wird eine Wohnform bezeichnet, die es Menschen mit besonderen Bedürfnissen ermöglicht, eigenständig zu leben und je nach individuellem Bedarf, Betreuungs-, Pflege- und weitere Dienstleistungen maßgeschneidert in Anspruch zu nehmen.

So ist die Art des seniorengerechten Wohnens begrifflich bis heute nicht eindeutig als Wohnform definiert. Einrichtungen und Wohnanlagen, die Betreutes Wohnen anbieten:

  • bestehen aus normalen, barrierearmen/-freien abschließbaren Wohnungen,
  • müssen die Bestimmungen des Mietrechtes gemäß BGB einhalten,
  • grenzen sich damit von Pflegeheimen ab Diese unterliegen der Heimgesetzgebung, sowie deren Vorschriften und Auflagen.

Daraus resultierend, hat jeder Investor beim Kauf von Immobilien des Betreuten Wohnens, die Möglichkeit einer Um- und Nachnutzung.

Aufgrund der begrenzten Angebote und der demographischen Entwicklung gilt Betreutes Wohnen als renditestarke Geldanlage mit geringem Leerstandsrisiko.

Erfolgsfaktoren für Betreutes Wohnen
  • Lage: Die Wohnanlage des Betreuten Wohnens muss die Voraussetzungen für ein selbständiges und selbstbestimmtes Leben und die Integration in das Gemeinwesen bieten. 
  • Nachfragesituation: Der ausgewählte Standort muss einen abschätzbaren Bedarf aufgrund einer Analyse und Bewertung der Umgebung aufweisen. Eine detaillierte Standortanalyse unter demographischer Betrachtung sichert einen langfristigen Erfolg Ihrer betreuten Wohnung. Die Ergebnisse der Untersuchung können Sie jederzeit bei uns anfordern. Rufen Sie uns einfach an.
  • Betreuungsträger: Der im Quartier ansässige Betreuungsträger muss ein fester Bestandteil der regionalen Pflegeinfrastruktur sein und jederzeit, alle angebotenen Betreuungs-, Pflege- und sonstige Dienstleistungen bedienen können.
  • Wohnangebote: Die betreuten Wohnungen müssen immer barrierefrei oder barrierearm angeboten werden und auf unterstützungsbedürftige Bewohner zugeschnitten sein. Die Wohnflächen innerhalb der Immobilien sollten variabel sein, um auch unterschiedliche Ansprüche der Mieter zu bedienen.
  • Nachnutzung: Die Wohnanlage des Betreuten Wohnens sollte zweitmarktfähig sein, um im Bedarfsfall auch normal vermietet zu werden.
  • Konzept: Arbeiten der Investor und der Betreuungsträger zusammen, sollte dies vertraglich geregelt sein und auf einem durchdachten und abgestimmten Konzept beruhen.
  • Integration: Der Betreuungsträger sollte sich als Dienstleister für die Bewohner sehen und in der Wohnanlage integriert sein. Dies ist wichtig, um die Wohnanlage des Betreuten Wohnens in das Gemeinwesen integrieren zu können.
  • Transparenz: Der Mietvertrag muss je nach Angebot in jeder Hinsicht transparent und nachvollziehbar sein.