Zahlen und Fakten

Bevölkerungstand Heute
Ende 2017 lebten in Deutschland ca. 82,7 Mio. Menschen. Dies sind ca. 2,4 Mio. mehr Einwohner im Vergleich zum Jahr 2011.  Das Durchschnittsalter aller Deutschen lag 2016 bei 44,3 Jahren. Zum Stichtag 2016 waren ca. 17,5 Mio. Einwohner über 65 Jahre, davon ca. 6 Mio. über 80-Jährige. Bereits heute besteht eine hohe Nachfrage nach seniorengerechten Wohnungen. Bereits heute wird geschätzt, das in Deutschland aktuell zwischen 1,5-2 Mio. dieser Wohnungen fehlen. Bis 2030 sogar bis zu 3 Mio.. Aufgrund dieser Knappheit steigt das Interesse an Investitionen in Wohnformen von Pflegeimmobilien aller Art stetig an. Der größte Bevölkerungsanteil in Deutschland wurden zwischen 1955 und 1968 geboren, die sogenannte „Babyboomer“-Generation.  Diese werden ab 2020 ins Rentenalter eintreten.  

Schutz vor finanziellen Kosten
Innerhalb einer Sekunde kann man ein Pflegefall sein und das Leben verändert sich radikal. Zu über 80% ist man in diesem Falle 65 Jahre und älter und hat Anspruch auf Leistungen der gesetzlichen Pflegeversicherung. Diese wurde 1995 eingeführt und gilt als „Teilkasko“-Versicherung. Für viele heißt das, dass die pro Monat anfallenden Pflegekosten höher sind als die einem zustehenden Leistungen der Pflegekasse und immer ein Eigenanteil verbleibt. Nicht vergessen: Pflegekosten sind Zusatzkosten zum Lebensunterhalt. Übersteigen diese Kosten die monatlichen Einnahmen müssen diese aus bestehenden Ersparnissen und Wertanlagen beglichen werden. Im schlimmsten Fall werden die engsten Verwandten finanziell mit beteiligt. Hier bietet sich zur Kostenoptimierung der rechtzeitige Umzug in spezialisierte Seniorenimmobilien des Betreuten Wohnens an. Hier erhält man professionelle Pflege durch ambulante Dienste und/oder durch Angehörige.

Weitere Gründe für Betreutes Wohnen
Der Bau von Wohneigentum erlebte in den letzten Jahren einen gewaltigen Boom. Die Finanzierung stellt jeden Häuslebauer vor eine langfristige, hohe Belastung. Ein barrierefreier Neubau würde die Belastung weiter steigern und bleibt bei der Planung meist unberücksichtigt.

Die häufigste Pflegeform in Deutschland ist die Angehörigenpflege, alleine oder in Kombination mit ambulanten Pflegediensten. Diese beträgt aktuell ca. 70%. Diese wird nach Expertenschätzungen in Zukunft stark zurückgehen. Gründe dafür ist die gestiegene Nachfrage nach Arbeitskräften, ein höheres Renteneintrittsalter, eine geringere Bereitschaft zur Angehörigenpflege, die steigende Anzahl von Single-Haushalten (dadurch fehlende Ehepartner und Schwiegerkinder als Pflegende) und sinkende Alters- und Privatrenten.

Prognose Bevölkerungsstand 2060 in Deutschland
Prognosen des Statistischen Bundesamtes rechnen bis 2060 mit einem Bevölkerungsrückgang auf 73 Mio. Bundesbürger. Die Zahl der 65-80- Jährigen steigt bis 2060 auf ca. 14,2 Mio., die Zahl der über 80-Jähren erhöht sich dann um ca. 50% zu heute auf dann 9 Mio. Menschen. Zusammen also auf 23,2 Mio. über 65 Jahre. Diese Zahlen zeigen den massiven Anstieg der über 80-Jährigen an der Gesamtbevölkerung als Zielgruppe. Zum bestmöglichen Erhaltung der Selbständigkeit und Selbstbestimmung dieser Personengruppe sind spezielle Investitionen und Geldanlagen in Betreutes Wohnen und ambulant betreute Wohngruppen nötig und garantieren dieser Investition eine dauerhafte Nachfrage.

Der Anstieg der Lebenserwartung
Verbesserte Lebens-, Arbeits- und Umweltbedingungen, hohe Hygienestandards, gesunde Lebensweise, höheres Bildungsniveau sowie der medizinische Fortschritt führen dazu, dass die Lebenserwartung stetig ansteigt. Hatten Frauen 2016 eine Lebenserwartung von 81,53 Jahren und Männer 75,19 Jahre lag diese 1996 bei Frauen bei 78,43 Jahren und bei Männern bei 70,14 Jahren. Im Vergleich dazu wurden Frauen 1976 lediglich 70,82 Jahre und Männer 67,85 Jahre alt. Das heißt, dass sich die durchschnittliche Lebenserwartung in den letzten 40 Jahren bei Frauen um ca. 10,7 Jahre und bei Männern um ca. 7,3 Jahre erhöht hat. Tendenz weiter steigend. Diese veränderte Situation stellen neue Anforderungen an Wohnraum und Infrastruktur. Die Befriedigung der Nachfrage an seniorengerechten Wohnung erfordert eine hohe Investition in den Zukunftsmarkt der Seniorenwohnungen. Unsere Projektentwicklungen werden zielgenau an die Bedürfnisse unserer alternden Gesellschaft angepasst.

Entwicklung der Pflegebedürftigkeit
Ein hohes Lebensalter zu erreichen, bei akzeptabler Gesundheit, ist der Wunsch eines Jeden. Die ständig ansteigende Lebenserwartung birgt aber auch viele Risiken. Die größten medizinischen Fortschritte wurden in den letzten einhundert Jahren bei Herz-, Kreislauf- und Organerkrankungen erzielt. Viele davon lassen sich durch Medikamente und Operationen lindern oder beseitigen. Weniger erfolgreich war die Medizin bei Skelett und psychischen Erkrankungen. Die Struktur des Skeletts hat sich in den letzten tausend Jahren nicht verändert und dies bei um Jahrzehnte gestiegener Lebenserwartung. Ähnlich sieht das mit unseren Gehirnzellen aus. Ab dem 50. Lebensjahr beginnt der normale Abbau von Zellstrukturen, auch im Gehirn, welches sich zuerst im Schwächeln des Kurzzeitgedächtnisses bemerkbar macht und stetig fortschreitet und zur Demenz führen kann. Die seit Jahren steigende Zahl der Demenzkranken ist eine der größten Herausforderungen unserer Gesellschaft. Ein Investment in darauf spezialisierte Einrichtungen von betreuten Wohngruppen und betreutem Wohnanlagen unter fachmännischer Betreuung durch ambulante Dienste sind wertstabil und rentabel und fördern das Wohlbefinden der dort wohnenden Pflegebedürftigen.